Erste Lockerungen…

Seit Monaten hält die Corona-Pandemie die ganze Welt in Atem – das Auf
und Ab der Infektionszahlen macht vor keinen Grenzen Halt.

Und auch wenn „die epidemiologische Situation durch die vorausgesagten
Virus-Varianten weiterhin sehr fragil ist“, wie Bundespräsident Guy Parmelin
in der Medienkonferenz der letzten Woche betonte, will die Schweizer Regierung
durch vorsichtige Lockerungen der Maßnahmen Perspektiven aufzeigen.

Nach langen Wochen des Lockdowns gibt es ab 1. März 2021 erste schrittweise
Öffnungen, mit denen dem „gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben
wieder mehr Raum gegeben werden soll“.
Immer unter der Voraussetzung, dass Masken und Abstand gewährleistet werden
und nur wenig Personen aufeinandertreffen. Gesundheitsminister Alain Berset
hat die Infektionslage genau im Blick und ist zuversichtlich, dass eine etappenweise
Öffnung steigende Zahlen verhindern könne: „Wir haben ein Ziel:
Wir wollen so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren –
und dafür sind drei Voraussetzungen massgeblich: „Draussen, Abstand und Maske“.

Die ersten Schritte zu mehr Freiheit ab Montag, 1. März, ist die Öffnung

  • von allen Läden, Museen und Bibliotheken – allerdings mit Maskenpflicht
    und begrenzter Kundenzahl,
  • ebenso wie die Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen, Zoos und
    botanischen Gärten.
    Dabei dürfen sich wieder 15 Personen bei sportlichen und kulturellen
    Aktivitäten, im Familien- und Freundeskreis treffen, aber nur im Freien.
    Zuhause gilt weiterhin die Einschränkung auf maximal fünf Personen,
    inklusive Kinder.
  • Wieder zugänglich sind Sportanlagen im Freien wie Kunsteisbahnen,
    Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien – allerdings bleiben
    Wettkämpfe im Erwachsenen-Breitensport sowie Veranstaltungen verboten.
  • Sport und Kultur ohne Publikum ist Jugendlichen bis 20 Jahre erlaubt,
    auch Kinder- und Jugendchöre dürfen wieder singen.
  • Homeoffice ist noch bis Ende März Pflicht.Weiterhin gedulden muss sich die Gastronomie, weil das Infektionsrisiko
    für zu hoch eingestuft wird. Das gilt auch für Terrassen, sogar solche
    in Skigebieten, um Menschenansammlungen zu vermeiden.Auch die Fitnessstudios bleiben weiterhin geschlossen.
    Bei Schwimm- und Thermalbädern gilt die Öffnung nur für Aussenbereiche.

Am 12. März will sich der Bundesrat mit den Kantonen abstimmen, um dann über
weitere Öffnungen am 22. März zu entscheiden.

Die Voraussetzungen dafür stehen bereits fest und sind hoch gesteckt:
Die Positivitätsrate soll unter fünf Prozent, die Auslastung der Intensivplätze
mit Covid-19-Patienten unter 250 belegten Betten und die durchschnittliche
Reproduktionszahl über die letzten 7 Tage unter 1 liegen.
Zudem soll die 14-Tages-Inzidenz am 17. März nicht höher sein als
bei der Öffnung am 1. März.

Die Hygiene- und Abstandsregeln gelten also mehr denn je!
In diesem Sinne – bleiben Sie gesund!

Weitere Details finden sich unter:

Allgemeine Seite – Situation Schweiz:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/situation-schweiz-und-international.html

Massnahmen:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/massnahmen-des-bundes.html

Informationen für Reisende:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende.html