Blog: M. Trepzik
…beim Besuch der BODAN AG
Wie kommt eine Broschüre eigentlich vom Bildschirm aufs Papier – und von dort in den Briefkasten? Rund 20 Gottlieberinnen und Gottlieber gingen dieser Frage am Freitagnachmittag, 23. Oktober, bei einer Führung durch die BODAN Druckerei in Kreuzlingen nach. Eingeladen hatte Claudia Ruckstuhl, die das Familienunternehmen gemeinsam mit ihrem Bruder Urban führt. Beide wohnen ebenfalls in Gottlieben.
Claudia Ruckstuhl stellte zunächst die über hundertjährige Firmengeschichte und die vielfältigen Geschäftsfelder vor: vom klassischen Offset- und Digitaldruck über Buchhandel und Papeterie bis hin zu digitalen Dienstleistungen. Rund 40 Mitarbeitende sorgen dafür, dass aus Ideen fertige Produkte werden. Besonders wichtig ist dem Unternehmen auch die Ausbildung: Rund neun Lernende werden in fünf verschiedenen Berufen ausgebildet.
Beim anschliessenden Rundgang wurde es konkret: Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Bildbearbeitung, Druckplattenbelichtung, Druck und Qualitätskontrolle bis hin zum Schneiden, Falten und Verpacken. Selbst beim Versand wird nichts dem Zufall überlassen – die Sendungen werden unter anderem nach Postleitzahlen für die Schweizer Post vorsortiert. Hinter einem gedruckten Prospekt steckt also deutlich mehr als nur ein Knopfdruck!
Auch das Thema Nachhaltigkeit kam zur Sprache. Recyclingmaterialien und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach gehören zum Konzept. Claudia Ruckstuhl gab zudem zu bedenken, dass Digitales nicht automatisch umweltfreundlicher ist als Gedrucktes – schliesslich benötigen auch Server und Rechenzentren Energie.
Beim abschliessenden Apéro blieb Zeit, die vielen Eindrücke auszutauschen und Fragen zu stellen. Ein herzliches Dankeschön an Claudia und Urban Ruckstuhl sowie das BODAN-Team für die spannenden Einblicke und die Gastfreundschaft.
Und wer diesmal nicht dabei war, darf ruhig ein wenig neugierig werden: Der Einwohnerverein bietet nicht nur gesellige Anlässe, sondern auch spannende Einblicke in Unternehmen aus unserer Region. Es lohnt sich, beim nächsten Mal mitzukommen – man weiss schliesslich nie, was hinter der nächsten Tür auf einen wartet!
Fotos: M. Trepzik




















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