Blog von M. Baecher
…um die Opfer von Crans-Montana
Der Freitag, 9. Januar, war landesweit der Erinnerung an die Todesopfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana, der Solidarität mit den Verletzten und der Verbundenheit mit allen Betroffenen gewidmet. Mit einem sehr berührenden Gedenkanlass bei der Kirche wurde auch in Gottlieben der Opfer gedacht.
Wie überall in der Schweiz läuteten um 14 Uhr alle Glocken der Kirche Gottlieben für eine landesweite Schweigeminute, zu der der Bundespräsident zusammen mit den Schweizer Kirchen die Bevölkerung aufgerufen hatte.
Ergänzend dazu hatte sich auf Initiative von Noah Hermanns spontan ein kleines Team mit Veiko Hellwig sowie Ines Marina, Lukas und Moritz Helmberger gebildet, das alles liebevoll vorbereitet hat, um nach dem Einnachten beim Brunnen auf dem Schulhausplatz vor der Kirche (Bild) gemeinsam zu trauern. Nachdem auf dem beleuchteten Brunnen 40 Kerzen in kleinen Tüten angezündet worden waren, was wegen der starken Winde keineswegs einfach war, gedachten die rund 30 im Halbkreis Versammelten nach dem 18-Uhr-Glockenschlag in Stille vereint der jungen Menschen, die in der Silvesternacht auf tragische Weise ums Leben gekommen sind. Die wunderschönen Kirchenfenster des Gottlieber Künstlers Werner Eberli im Hintergrund wiesen dabei über das Irdische hinaus. Und dass die Kerzen anschliessend in der Kirche um den Taufstein herum (Bild) weiter Licht ins Dunkel dieser Stunden bringen konnten, bildete den stimmigen Abschluss des Gedenkanlasses.
Fotos: M. Baecher




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