Blog von M. Baecher

trotz Sommerhitze ein Erfolg

Der Regionalmarkt auf der Seepromenade ist eines der Highlights im Gottlieber Jahreskalender – heuer am Wochenende vom 15./16. August bereits zum sechsten Mal. Und auch diesmal war das Angebot an über zwei Dutzend Ständen mit einem guten Mix von regionalen Spezialitäten, lokalem (Kunst-)Handwerk und kulinarischen Köstlichkeiten wieder recht reichhaltig. Dabei waren auch Gottlieber Anbieter wieder gut vertreten.

Diesmal speziell: Oliver Kühn vom Theater Jetzt, der das Festspiel zum 777 Jahr-Jubiläum von Gottlieben 2028 schreiben und inszenieren wird, war mit seinem Kofferanhänger vor Ort, informierte über seine Pläne, liess sich Geschichten über Schloss Gottlieben erzählen, holte die ersten Mitspielenden an Bord und sammelte rund 500 (!) Schlüssel (von 777) ein.

Zur tollen Stimmung auf dem Markt trug am Sonntagmorgen auch wieder eine Formation des Musikvereins Tägerwilen bei – verstärkt mit dem Gottlieber Paul Keller am Saxofon.

Durchwegs positive Bilanz

Gleich zum Start am Samstagvormittag fanden sich recht viele Besucherinnen und Besucher auf der Seepromenade ein. In der Hitze des Nachmittags zogen es dann aber manche doch vor, im See zu schwimmen oder sonstwo kühlenden Schatten aufzusuchen. Dagegen war das Publikums- und Kundeninteresse am Sonntag durchwegs wieder grösser, sodass Priska Held von der organisierenden Agro Marketing Thurgau AG nach Torschluss am Sonntagabend wieder eine durchwegs positive Bilanz ziehen konnte und schon die nächste Durchführung vom 21./22. August 2027 im Auge hat.

Auch Gemeindepräsident Bruno Schärer als Vertreter der mitorganisierenden Politischen Gemeinde Gottlieben zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden und teilte am Sonntagabend im entsprechenden Chat begeistert mit, dass er immer wieder beeindruckt sei, wie zügig die vielen Helferinnen und Helfer alles wieder aufräumten.

Gottlieben auch mit Angeboten gut vertreten

Gottlieben stellte aber nicht nur viel helfende Unterstützung beim Auf- und Abbau, sondern bereicherte auch das Angebot an den Ständen. Allen voran Veikos Manufaktur mit den Spezialitäten aus Nuss- und Wildfrüchten – ergänzt mit Leckerem zum Verzehr gleich vor Ort. An einem Stand daneben gab’s sogar echten Gottlieber Honig! Erstmals dabei: Boris Pisch und seine Familie – unter dem Namen «Borista». Der Kaffee, der dort angeboten wurde, machte dem Namen (Abwandlung von Barista) alle Ehre. Daneben gab’s eine grosse Auswahl an leckeren Kuchen, und die Kinder boten frisch gebackene Waffeln an. Mittlerweile fester Bestand des einheimischen Angebotes sind die hauchdünnen Omeletten von Janne am Stand von «Kapplers Crêpes» – mit jedem Jahr noch professioneller. Aber was wäre ein Markt ohne Wurst?! Dass darauf nicht verzichtet werden musste, dafür sorgten auch dieses Jahr wieder die «Heimweh-Gottlieber» Regina und Jogy Werner.

Fotos: M. Baecher